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Showmaster


Braun, l. Vfsl. gefl., l. Hfsl., r. Hbln. w.
geb. 19.04.1990

Maße in cm:
 StockmaßBrustumfangRöhre
2½ jährig
volljährig17019522

Züchter:
Otto Langels, Gestüt Hämelschenburg
Aufzüchter:
Otto Langels, Gestüt Hämelschenburg

Gekört 8.12.1993 Medingen

www.gestuet-haemelschenburg.de/

Pedigree

Kostolany, R., 1984, Dr. S Enrico Caruso, Sb, 1978, Dr. S Mahagoni, Db., 1974 Pasteur xx
Maharani II
Elchniederung, Db., 1972 Amagun
Elbing
Kapstadt, Sch., 1980, ZL 3/3 Falke, Sch., 1976, Dr. S Grimsel
Fawiza
Karben, B., 1974 Ibikus
Kaprice II
E.St. Schwalbenburg, B., 1975, ZL 14/12 Ibikus, B., 1967, Dr. M Hertilas, Db., 1963, Dr. S Loretto
Herbstgold
E.St. Isolda, F., 1959 Impuls
Isola Madre
E.St. Schwalbenlied, R., 1968, L/B+D, ZL 19/9 Impuls, B., 1953 Humboldt
Italia
E.St. Schwarze Schwalbe, R., 1963 Traumgeist xx
Schwalbe

Hengstlinie des Pasteur xx, Stutenfamilie der O35A1a Schwarze Schwalbe (Gestüt Webelsgrund)

Eigentümer

1990-2001: Otto Langels/Gestüt Hämelschenburg, Niedersachsen
2002-2005: Petra Siebert-Lindemann, Hessen
seit 2005: Beate Langels/Gestüt Hämelschenburg, Niedersachsen

Stationierung

1994: Privatbeschäler Gestüt Hämelschenburg Niedersachsen
1995-1998: Leihhengst Asslar-Oberlemp (TG über Hämelschenburg) Hessen
1999: Leihhengst Bad Homburg (TG über Hämelschenburg) Hessen
2000: Leihhengst Lostorf (TG über Hämelschenburg) Schweiz
seit 2001: Privatbeschäler Gestüt Hämelschenburg (TG) Niedersachsen

Eigenleistungen

Hengstleistungsprüfung Adelheidsdorf 1993

Charakter: 8,00 Schritt: 9,00 (T) - 7,67 (P)
Temperament: 8,00 Trab: 8,00 (T) - 8,00 (P)
Leistungsbereitschaft: 8,00 Galopp: 8,00 (T) - 7,00 (P)
Leistungsfähigkeit: 7,00 Springanlage: 6,00 (T) - FS 5,67 (P) - Parcours 5,00 (P)
Rittigkeit: 8,00 (T) - 8,25 (P) Geländeprüfung: 6,00 (Gal.) - 6,00 (Spr.)
Rittigkeitsindex: 123,97 Springindex: 76,38
Gesamtindex: 99,63 (29./53) Leistungsklasse: III

Turniersporterfolge:
Siege und Platzierungen im Dressursport bis Grand Prix, LGS 7.953 €

Nachzucht

Exterieur:
Anzahl TöchterTypOberkörperFundamentSchrittTrabGaloppGesamt-
eindruck
Gesamt-
zuchtwert
Widerrist-
abweichung
10110108113 11210294118 1111,2


Gekörte Söhne (0):

Töchter (11): Agatha Christy, Aisha IV, Emi, Passion, Tanja, Tavora, Thara, PS Upsalla, Vicenza, u.a.

Nachkommen im Sport:
Eingetragene Turnierpferde:12
davon mit Platzierungen:4 (in 2006 und 2007)
davon in Klasse M. und S.:1


Zu recht ist der Trakehner Verband stolz darauf, eine besonders hohe Quote an Vererbern aufweisen zu können, die Eigenleistung im Turniersport in der schweren Klasse haben. Derzeit sind 242 Trakehnerhengste zuchtaktiv gemeldet, von denen 167 achtjährig und älter sind. Darunter befinden sich 50 Hengste mit S-Erfolgen in der Dressur, 5 S-platzierte Vielseitigkeitspferde und 16 Vererber, die sich bereits in Parcours der schweren Klasse bewährten – das sind immerhin knapp 43 % der „S-fähigen“ Hengste!

Leider geht mit dem Sporteinsatz der Vererber einher, dass ihr züchterischer Einsatz oft nicht in gleichem Maße mit den Turniererfolgen wächst. Ein Beispiel dafür ist Showmaster, einer der wenigen Hengste, die sich bis hin zu internationalen Grand Prix-Prüfungen platzieren konnten. Während seiner Sportlerlaufbahn stand er meist nur über Tiefgefriersperma zur Verfügung, so dass nur sporadisch die ein oder andere Stute von ihm belegt wurde. Seit seiner Rückkehr ins Gestüt im Mai 2005 steht er in der Besamung, jedoch sind seine Bedeckungszahlen weiterhin recht niedrig geblieben.

Über sein Pedigree weist der Hengst geballtes Dressurblut auf – Vater Kostolany, Großvater Enrico Caruso und die Urgroßväter Falke und Hertilas haben sich selbst in schweren Dressurprüfungen bewiesen, der Großvater Ibikus war bis M erfolgreich; sie alle und auch die beiden anderen Urgroßväter Impuls und Mahagoni zählen zu den wertvollsten Reitpferdevererbern der Trakehnerzucht. Über seinen Vater Kostolany und über seine Mutter Schwalbenburg, die als eine der besten Vererberinnen der Nachkriegszeit gilt, verbindet er die hochbewährten Stutenfamilien der Kassandra, die aus der Hauptgestütsfamilie der Kassette hervorging, und der Schwarze Schwalbe, die in der Dohna’schen Familie der Saaleck wurzelt. Schwalbenburg ist außerdem als Tochter des Ibikus aus einer Impuls-Tochter Dreiviertelschwester zu Kostolanys Großmutter Karben. Ibikus selbst ist ebenfalls Sohn einer Impuls-Tochter. So findet sich in Showmasters Pedigree Blutanschluß auf den Rittigkeitsvererber Ibikus in 4./2. Ahnenreihe sowie auf den Stempelhengst Impuls in 5./4.-3. Ahnenreihe. Den Hauptvererber Totilas findet man zweimal in der 5. Generation. Englisches Vollblut fließt über Pasteur xx und Traumgeist xx in 4. Ahnenreihe sowie Pindar xx in 5. Ahnenreihe ein.

Showmaster wurde am 19. April 1990 auf dem renommierten Trakehnergestüt Hämelschenburg in Niedersachsen bei seinem Züchter Otto Langels geboren. Das große, braune Hengstfohlen war im Typ eher ein wenig schlicht und herb, fiel jedoch durch seinen großen Rahmen und hohe Bewegungsqualität auf. So wurde er als Hengstanwärter in Hämelschenburg aufgezogen und im Spätsommer 1992 auch für die Körung in Neumünster zugelassen. Ein Hufgeschwür verhinderte damals jedoch seine Teilnahme an der Veranstaltung.

Showmaster wurde dreijährig von Hauke Jäger in Hämelschenburg angeritten und in Materialprüfungen vorgestellt. Ein erster Karrierehöhepunkt war das Trakehner Bundesturnier in Vornholz 1993, wo der Hengst sich ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ mit dem Reservesieger der Körung 1992 und Reitpferde-Bundeschampion des Jahres 1994, Induc, lieferte. In der Materialprüfung für dreijährige Hengste holte sich Showmaster, jetzt geritten von Johannes Westendarp, mit einer 9,0 den Sieg vor Induc, während er im Reitpferdechampionat der Dreijährigen nicht ganz bei der Sache war und mit der Wertnote 8,4 den zweiten Platz hinter Induc einnahm. Showmaster wurde vom Trakehner Verband für das Bundeschampionat der dreijährigen Reitpferde nominiert, konnte dort jedoch nicht das Finale erreichen. Außerdem erzielteder Dreijährige weitere Erfolge in Materialprüfungen unter Miriam Henschke.

Da sein Züchter und Besitzer weiterhin die Körung des Junghengstes anstrebte, war Showmasters erste Reitpferdesaison damit jedoch noch nicht beendet – die Hengstleistungsprüfung stand an. Die legte er in Adelheidsdorf ab, wobei er mit einem 6. Platz im Teilbereich Dressur schon deutlich erkennen ließ, wo seine Zukunft lag. In der Gesamtabrechnung verfehlte er mit 99,63 Indexpunkten nur knapp die Leistungsklasse II.

Am 8. Dezember 1993 fand eine Nachkörung des Trakehner Verbandes auf dem Klosterhof Medingen statt. Unter den elf vorgestellten Hengsten war auch Showmaster, der dort, knapp sechs Wochen nach seinem Vollbruder Sans Souci, ebenfalls das positive Körurteil erhielt. „Großrahmiger und weit gereifter Sohn der vierfachen Hengstmutter Schwalbenburg. Im Typ etwas schlicht, aber bedeutend im Körperbau mit kräftigem Fundament und ausdrucksvollen Gelenken. Antrittsstark im Gang mit großer Übersetzung, aber nicht immer spannungsfrei.“ Mit dieser Beschreibung stellte der Zuchtleiter den Junghengst, der mit 167 – 200 – 21,5 über beachtliche Maße verfügte, der Züchterschaft vor.

Als Vierjähriger setzte er seine Materialpferde-Karriere mit weiteren Erfolgen fort, unter anderem konnte sich Showmaster, jetzt unter dem Sattel von Harald Minkoleit, erneut beim Trakehner Bundesturnier platzieren. Seine weitere Ausbildung erhielt der hoffnungsvolle Nachwuchssportler beim international erfolgreichen Dressurreiter Christian Pläge in Hessen, wo er auch einige Jahre als Leihhengst aufgestellt war. In den folgenden Jahren führte er seine Dressurkarriere mit beständigen altersgerechten Erfolgen fort. Beim 1. Trakehner Masters in Kerken 1996 wurde er Zweiter in der Dressurpferdeprüfung Klasse L hinter Hohenstein, die Dressurpferdeprüfung der Klasse M gewann er vor dem „Hausherrn“ Finley M. Im selben Jahr holte er drei M-Platzierungen beim Hengstturnier in Euskirchen.

Ein Jahr später stand wieder das Trakehner Masters auf dem Domselshof auf dem Plan, wo Showmaster mehrfach in Klasse M platziert war und die M/A-Kür gewann. Im Laufe des Jahres gelang dem damals siebenjährigen Hengst der Einstieg in die S-Klasse. Beim Hengstchampionat in Euskirchen 1997 war er gleich mehrfach in Klasse S platziert, unter anderem holte er einen zweiten Platz hinter dem Hannoveraner Wie Weltmeyer. Im Lauf der Saison erreichte Showmaster hohe Platzierungen in Intermediaire I und siegte im Prix St. Georges.

Höhepunkte der Saison 1998 waren der 3. Platz in der Intermediaire I-Kür beim Hengstturnier in Zwolle und die Auszeichnung als bestes Nachwuchspferd beim Deutschen Berufsreiter-Championat. Im folgenden Jahr, neunjährig, stieg Showmaster in die Königsklasse auf und siegte in Grand Prix-Prüfungen. Wieder war er bestes Nachwuchspferd beim Deutschen Berufsreiter-Championat. Im Jahr 2000 wechselte Christian Pläge in die Schweiz und stellte Showmaster weiter in Grand Prix-Prüfungen beständig erfolgreich vor – einige Highlights der letzten gemeinsamen Saison des Paares waren die 5. Plätze in den hochkarätig besetzten Prüfungen Grand Prix und Grand Prix-Kür in Zwolle sowie hohe Platzierungen und mehrere Siege in Grand Prix-Prüfungen, auch international.

2001 kehrte Showmaster in sein Heimatgestüt zurück; Mitte der Decksaison kam er in den Beritt von Klaus Balkenhol, der ihn anläßlich der Dressur-EM in Verden als Tetenpferd in der Quadrille ritt. Im folgenden Jahr wurde Showmaster an Petra Siebert-Lindemann aus Hessen verkauft, unter der Auflage, dass der Hengst nach Beendigung des Sporteinsatzes wieder in Hämelschenburger Besitz übergehe. Bis Anfang 2005 ging er mit schönen Erfolgen in schweren Dressurprüfungen bis Grand Prix unter seiner neuen Besitzerin. Allein in Deutschland hat Showmaster eine Eigengewinnsumme von 7.953 Euro erzielt.

Nach Beendigung seiner Sportlerkarriere ging Showmaster vereinbarungsgemäß wieder in den Besitz des Gestüts Hämelschenburg über. Seinen Hafer verdient er seither nicht nur als Deckhengst, sondern auch als Lehrpferd für die Auszubildenden des Gestüts.

Showmaster stammt aus dem zweiten Jahrgang des Kostolany, der sich inzwischen zu einem der bedeutendsten Vererber der Trakehnerzucht in den letzten dreißig Jahren entwickelt hat. Er begründete den mittlerweile vitalsten und am weitesten verbreiteten Zweig der vornehmlich dressurbetonten Hengstlinie des Pasteur xx in der Trakehnerzucht, deren Vertreter aber, vor allem im Zweig des Kostolany, oft auch überdurchschnittliche Springbegabung zeigen. Über seine Mutter Kapstadt bringt Kostolany die wertvollen Gene der Dressurheroen Falke und Ibikus mit und entstammt der ebenfalls weit verbreiteten und qualitativ hochwertigen Hauptgestütsfamilie der Kassette im Zweig der Kassandra.

Auch über die Mutterseite bringt Showmaster züchterisch und sportlich hochbewährtes Blut ein: Seine Mutter Schwalbenburg wurde mit 9, 8, 7 / 9, 9 hervorragend eingetragen und bewährte sich in der Zucht ihres Heimatgestüts Hämelschenburg: In 14 Zuchtjahren brachte sie 12 lebende Fohlen zur Welt. Von ihren fünf Hengstfohlen wurden vier gekört – jeder ihrer Söhne machte seinen Weg in Zucht und/oder Sport. Und auch ihre Töchter stehen den Söhnen in Qualität nicht nach, so dass Schwalbenburg als eine der bewährtesten Trakehner Zuchtstuten der Nachkriegszeit bezeichnet werden kann und ihren Elitetitel mit Fug und Recht trägt.

Drei Mozart-Töchter aus der Schwalbenburg gingen in die Zucht:
Burgschwalbe war Mutter des viel umjubelten Siegerhengstes der Körung 1986, Seigneur von Consul, der zum damaligen Sensationspreis von 195.000 DM in die USA zugeschlagen wurde. Leider ging der Hengst sehr jung ein und konnte sich züchterisch nicht beweisen; nur zwei Töchter wurden beim Trakehner Verband in Deutschland registriert, darunter Harmonie XXXIV, deren Bulrush xx-Tochter Hanka 2006 im Finale des Geländepferde-Bundeschampionats stand, dort aber leider durch einen Sturz ausschied. Siebenjährig konnte sich die Stute in **-Prüfungen platzieren. Saalburg II, Vollschwester zu Seigneur, stellt mit Sotheby’s von Tuareg ein derzeit bis Grand Prix Special erfolgreiches Dressurpferd.

Burgschwalbes Vollschwester Schloßschwalbe kam leider nicht zu züchterischer Bedeutung, während die dritte der Mozart-Töchter, Schwalenburg, 1998 zur Elitestute ernannt wurde. Ihr Arogno-Sohn Samaranch war in Dressurprüfungen bis zur Klasse M/A platziert, ihre Tochter Schwalbenlady von Kostolany wurde mit der Verbandsprämie ausgezeichnet, aber ihr bekanntester Nachkomme ist die doppelt prämiierte Caprimond-Tochter Samsara, die auf Schauen hochprämiiert wurde und mit dem Sarasani von Partout einen gekörten Sohn stellte.

Auch im Turniersport waren Schwalbenburg-Kinder erfolgreich: Der Falke-Sohn Schlobitten konnte sich in M-Dressuren platzieren. Schamar, Tochter des Enrico Caruso, war selbst in Reitpferdeprüfungen und im Parcours bis zur Klasse M erfolgreich, bevor sie in die Zucht ging. Sie lieferte bereits zwei prämiierte Töchter und das Nachwuchs-Dressurpferd Sergeant Pepper. Dieser Exclusiv-Sohn hat 2008 knapp achtjährig Prix St. Georges gewonnen und war in Intermediaire I-Prüfungen hochplatziert.

Schamars Vollschwester, die doppelt prämiierte Sorquitten II, ist Säule des Gestüts Siebert-Jung. Ebenfalls von Enrico Caruso stammte die Prämienstute Schwalbenlust, die in jungen Jahren in Reitpferdeprüfungen und als Reservesiegerin ihrer Stutenleistungsprüfung überzeugte und mehrfach hochdekoriert von Schauen zurückkehrte – unter anderem war sie Landesschausiegerin im Zuchtbezirk Niedersachsen/Nord-West und Reservesiegerin der Bundesstutenschau in Neustadt/Dosse. Vom nicht gekörten Anduc-Sohn Hennessy stellte sie mit Savigny ein in L- und M-Dressuren eingesetztes Reitpferd, ihr Manrico-Sohn Stauffenberg konnte in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen bis Klasse L überzeugen. Ihr erfolgreichster Nachkomme im Sport ist ein Sohn des Hannoveraners Davignon I, der Rapphengst Dark Diamant. Dieser nahm im Jahr 2000 für Belgien an den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde teil. Unter seiner ständigen Reiterin Sophie van Lent-Baetens war er später in internationalen Grand Prix-Prüfungen erfolgreich. Einige Töchter der Schwalbenlust werden natürlich auch züchterisch eingesetzt, allen voran die Exclusiv-Tochter Schwalbenspiel. Diese Prämien-, Staatsprämien- und Elitestute konnte mehrfach in Reitpferdeprüfungen und auf Schauen überzeugen; unter ihren Nachkommen sind hoch bonitierte Töchter und der Prämienhengst Shavalou von Freundenfest sowie der Siegerhengst der Körung 2006, Songline von Summertime.

Erfolgreich war auch die Anpaarung der Schwalbenburg an den Angloaraber Upan la Jarthe AA, der einige Jahre auf Gestüt Hämelschenburg stationiert war. Die Prämienstute Sacre Coeur war Eintragungssiegerin und trug auch in ihrer Stutenleistungsprüfung sowie im norddeutschen Stutenchampionat den Sieg davon. Ihre Kostolany-Tochter Santa Fee wurde ebenfalls prämiiert und wirkt in Großbritanniens Trakehnerzucht, während ihre Vollschwester Sacre Noir Prämien-, Staatsprämien und Elitestute wurde. Drei Töchter dieser auch in Reitpferdeprüfungen erfolgreichen Stute wurden prämiiert. Sacre Noir wird von Bernhard Langels in Schäplitz züchterisch eingesetzt.

Vollbruder der Sacre Coeur ist der gekörte Hengst Stradivari, der nach einer hervorragenden Hengstleistungsprüfung auch im Springsport eingesetzt wurde und dort Siege und Platzierungen bis zur Klasse M holte. 20 Nachkommen wurden als Turnierpferde registriert, elf Töchter eingetragen und zwei Söhne gekört: Aus dem ersten Fohlenjahrgang Stradivaris stammte Key West, der nach erfolgreicher Hengstleistungsprüfung vom Trakehnerverband gekört wurde und später im Parcours bis zur Klasse M erfolgreich war. Er stand lange auf dem Klosterhof Medingen und wechselte dann nach Frankreich, wo er 2007 tödlich verunglückte. 2001 wurde ein Vollbruder zu Key West Siegerhengst der Trakehner Körung in Neumünster: K2, ebenfalls ein Sohn der Kateja von Inshallah AA-Mahagoni, wechselte nach der Körung in den Besitz des Gestüts Sprehe. Seine sportliche Karriere kam mit dem Wechsel auf den Grönwohldhof in Schwung, wo er seit drei Jahren als Pachthengst aufgestellt ist. Falk Rosenbauer bringt den Rapphengst zum Strahlen und ist mit ihm mittlerweile bis St. Georges/Intermediaire I hocherfolgreich. Mit Dorkas und Prinz K3 konnte K2 gleich im ersten Jahrgang zwei gekörte Söhne für die Trakehnerzucht stellen, außerdem wurde der Trakehnerhengst K3 Noir in Brandenburg gekört. Trotz eher zurückhaltendem züchterischen Einsatzes weist die FN-Zuchtwertschätzung für Stradivari einen deutlich überdurchschnittlichen Dressur-Zuchtwert aus: 122 lautete der Wert im Jahr 2007. Key West kann mit 109 Indexpunkten aufwarten, K2 wurde 2007 sogar mit 129 eingestuft.
Der bekannteste Schwalbenburg-Sohn ist sicherlich Schwadroneur, ein Sohn des Arogno. Lange Zeit stand er in Dänemark, wo ihn Anne-Grethe Törnblad zu Grand Prix-Erfolgen führte. Obwohl er lange in Dänemark gedeckt hat, wurden 30 seiner Töchter beim Trakehner Verband eingetragen und zwei seiner Söhne wurden in der deutschen Trakehnerzucht gekört. Zwei weitere Söhne, ebenfalls aus Trakehner-Müttern, wurden beim ZfdP gekört. Der noch junge Pricolino aus der Pepelniza von Sokrates war fünfjährig Sieger und mehrfach platziert in Dressurpferdeprüfungen der Klasse L und lieferte vielgelobte erste Fohlenjahrgänge; der in Dänemark gezogene Hertug aus der Hellas von Donauwind ist selbst im großen Viereck bis Intermediaire I erfolgreich. Er konnte zwar in Deutschland keinen gekörten Sohn stellen, ist jedoch als Vater erfolgreicher Nachwuchsdressurpferde geschätzt und fiel durch eine größere Anzahl nominierter Nachkommen bei den letzten Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde auf. Sein FN-Dressurzuchtwert 2007 betrug 144.

Schwadroneur hat 37 in Deutschland registrierte Sportpferde, doch seine erfolgreichsten Nachkommen wurden in Dänemark gezogen. Im Jahr 2007 belegte der Hertug-Vollbruder Roi der Coeur unter der Französin Dominique D’Esme Platz 89 der Dressur-Weltrangliste, außerdem war Schwadroneur noch über den in den USA startenden Cipriano und den in Dänemark gekörten Ladroneur unter den Top 250 der Welt vertreten – kein Trakehnerhengst stellte 2007 mehr Nachkommen auf diesem Niveau. Die FN schätzte seinen Dressurzuchtwert 2007 mit 150 klar überdurchschnittlich ein.

Auch unter Schwadroneurs Töchtern sind einige überragende Nachkommen zu finden, so stellte er mehrfach Auktionsstuten in Neumünster, die zu Spitzenpreisen verkauft wurden. Eine davon war Evita aus der Elica von Cannon Row xx, die die amtierende Siegerstute der Landesschau des Zuchtbezirks Rheinland, Evviva von Kaiser Wilhelm, und den gekörten Gribaldi-Sohn Easy Game brachte.

Zwei weitere Söhne der Schwalbenburg wurden gekört, die beide von Kostolany abstammen: Neben Showmaster ist dies Sans Souci, der als Landbeschäler in Moritzburg steht. Seine Nachkommen sind vorrangig im Parcours erfolgreich; neben der Sachsenstute Elisa ist aktuell der Trakehner Altenbach TSF aus der Altena II von Inster Graditz in schweren Prüfungen erfolgreich. Altenbach TSF war erfolgreichstes Trakehner Springpferd 2007.

Auch Schwalbenburg entsprang dem Hämelschenburger Erfolgsrezept „Ibikus x Impuls“, auf dessen Erfolge bereits im Portrait des Elitehengstes Van Deyk eingegangen wurde. Dieses Rezept findet sich in Showmasters Pedigree auch über den Vater Kostolany, denn dessen Großmutter Karben ist Dreiviertelschwester der Schwalbenburg.

Schwalbenburgs Mutter, Schwalbenlied von Impuls, wurde im Traditionsgestüt Webelsgrund geboren und als junges Pferd an Otto Langels verkauft. Er bildete die Stute aus und stellte sie hocherfolgreich in Eignungsprüfungen und auf Reitpferdechampionaten vor. 1973 siegte Schwalbenlied im Alter von 4 Jahren im Reitpferdechampionat in Hamburg und wurde außerdem 2. im Wiesbadener Reitpferdechampionat. 795 DM betrug die Eigengewinnsumme dieser edlen, in großem Rahmen stehenden Rappstute. Auch auf Schauen sammelte die mit der Ausnahme-Bewertung 1, 2, 2/1, 1 eingetragene Schwalbenlied zahlreiche Trophäen: Auf der Landesschau des Zuchtbezirks Niedersachsen 1972 gehörte sie der siegreichen Familiensammlung der Schwarze Schwalbe an, 1975 erhielt sie auf der Trakehner Bundesschau in Verden den Ih-Preis ihrer Klasse und den Ib-Preis in der Familiensammlung. Neben der Verbandsprämie des Trakehner Verbandes wurde sie für ihre Nachzucht mit dem Elitetitel ausgezeichnet, außerdem wird sie in den Abteilungen B und D der FN-Leistungsstutbücher geführt. In 13 Zuchtjahren schenkte sie neun Fohlen das Leben.

Neben Schwalbenburg erlangte keine weitere der insgesamt vier Töchter der Schwalbenlied züchterische Bedeutung. Drei ihrer fünf Hengstfohlen wurden gekört:

Der sehr große, kapitale dunkelbraune Hengst Santiago stammte vom Ibikus-Sohn Wie Ibikus. Santiago war Siegerhengst in Neumünster 1980 und wirkte auf dem Gestüt Schwaighof, von wo aus er auch in der bayerischen Landespferdezucht wirkte. Sein gekörter Trakehnersohn Arentino aus der Arogno-Vollschwester Arktis II erlangte keine züchterische Bedeutung, in Bayern wurde Santa Klaus gekört. 60 Töchter wurden in Bayern und beim Trakehner Verband eingetragen, darunter Cinzana, deren Alter Fritz-Sohn Chabrol gekört wurde. Chabrol wurde über die Auktion nach Großbritannien verkauft. Ihre Vollschwester Countess brachte mit der doppelt prämiierten Kostolany-Tochter Chamonix die Mutter des Hengstes Chateauneuf von Sir Shostakovich xx, der in M-Springen erfolgreich ist, und die zweifache Hengstmutter Courage II vom Kostolany-Sohn Tolstoi. Diese brachte für die Trakehnerzucht den interessanten Halbblüter Chardonne von Stravinsky xx und für die rheinische und westfälische Zucht den NRW-Prämienhengst Fuerto von Farewell I, der nach einer sehr guten Hengstleistungsprüfung bereits einen vielgelobten Fohlenjahrgang stellte. Santiago wurde stark benutzt und lieferte 173 registrierte Sportpferde, die bis einschließlich 2007 100.103 Euro Gewinngelder gewannen.

Der Mozart-Sohn Schwalbentraum wurde ebenfalls gekört; er wurde nach seiner Körung in die Niederlande verkauft; ein Jahr später trat er zur Hengstleistungsprüfung an, die er jedoch nicht bestand.

Mitte der 1980er Jahre wurde Schwalbenlied an Familie Stäudle in Osterberg verkauft; hier wurde sie mit dem Vererber Athlet angepaart. Ein Nachkomme aus dieser Paarung, der Hengst Schwalbengruß, wurde in Bayern gekört. Der große, sehr kräftig fundamentierte Rappe legte eine gute Hengstleistungsprüfung ab und war im Dressursport bis zur Klasse M erfolgreich. Seine Eigengewinnsumme beläuft sich auf 2.839 DM.

Schwalbenlied war eine Tochter des großen Vererbers Impuls, der nicht nur Gründerhengst des Gestüts Webelsgrund war, sondern auch als Gründerhengst der Trakehnerzucht nach dem Zweiten Weltkrieg gesehen werden muß. Dieser Vererber wurde bereits im Portrait seines Enkels Ulexis besprochen, der einer der letzten Vertreter des Mannesstammes ist. Die bedeutende Familie der Italia, der auch Impuls angehörte, wird im Portal der Stutenfamilien beleuchtet.
Schwalbenlieds Mutter war die Spitzenstute und Linienbegründerin Schwarze Schwalbe, die im damaligen Verbandsgestüt Rantzau gezogen worden war und als Absetzer im Tausch gegen den späteren Siegerhengst Auftakt von Impuls an das Gestüt Webelsgrund ging. Auftakt konnte sich in der Zucht jedoch nicht durchsetzen, wohl aber Schwarze Schwalbe, die ihre besten Nachkommen von Auftakts Vater Impuls brachte. Schwarze Schwalbe war eine kleine und zierliche Stute, deren Ausnahmequalität sich in ihrer Bewertung 1, 2, 1/1, 1 widerspiegelt. Auch Schwarze Schwalbe erhielt neben der Verbandsprämie den Titel der Elitestute des Trakehner Verbandes und wurde mehrfach auf Schauen ausgezeichnet. Auf der Landesschau des Zuchtbezirks Niedersachsen 1972 errang sie einen 1a- und einen 1c-Preis, während sie auf der Trakehner Bundesschau in Verden 1975 neben dem 1p-Preis in der Familiensammlung mit ihren Töchtern Schwalbentreue und Schwalbenlied den 1b-Preis erhielt. 14 Fohlen „lieferte“ sie dem Gestüt Webelsgrund in 17 Zuchtjahren.

Ihre acht ersten Fohlen hatten den Webelsgrunder Hauptvererber Impuls zum Vater, fünf Stuten und drei Hengste. Alle drei Söhne wurden gekört: Schwalbenflug hatte den größten Einfluß; er brachte fünf gekörte Söhne, von denen Insterruf die Hengstlinie in Deutschland fortführen konnte. Offenbach von Königstein ist der derzeit letzte Vertreter dieses Zweiges. Merkur konnte die Linie in den USA ausbreiten, wo derzeit sein Sohn Apache und Urenkel Donaudeen im Deckeinsatz stehen. Vor allem waren es aber 133 beim Trakehner Verband eingetragene Schwalbenflug-Töchter, die sein Blut in der Zucht verankerten. Fast 200 Nachkommen wurden als Turnierpferde registriert.

Schwalbenflugs Vollbruder Schwalbenzug war etwas schlichter, hatte aber als Vererber durchaus auch hohe Qualität. Außerdem wurde er, was damals für Zuchthengste nicht unbedingt üblich war, im Sport eingesetzt und konnte Platzierungen im Viereck bis zur Klasse L und im Parcours bis zur Klasse M holen. Drei gekörte Söhne und 30 registrierte Töchter hinterließ er, als er nach sechs Zuchtjahren in die USA wechselte, wo seine Hengstlinie heute noch existiert, hauptsächlich über Nachkommen seines Sohnes Memelruf, der auch in Deutschland mit über 77 eingetragenen Töchtern Verbreitung fand. Seine beiden anderen gekörten Söhne, Topas und Torpedo, gingen ins Ausland, ohne Einfluß auf die Zucht zu nehmen.

Der dritte der Vollbrüder, Schwalbenfreund, konnte die in ihn gesetzten hohen züchterischen Erwartungen nicht erfüllen. Der Siegerhengst des Körjahrganges 1975 hinterließ nach 13 Deckeinsatzjahren 42 eingetragene Töchter und 95 registrierte Sportpferde, konnte sich aber dennoch züchterisch nicht durchsetzen. Seinen Lebensabend verbrachte er in Luxemburg.

Die vier Vollschwestern der Schwalbenlied waren Seeschwalbe, Schwalbentreue, Schwalbentraum und Schwalbenzeit. Seeschwalbe wurde Mutter des Hengstes Seewind von Pasteur xx, der züchterisch kaum genutzt wurde, und des M-Dressurpferdes Störtebeker von Flaneur. Schwalbentreues gekörter Sohn Schlehdorn von Kurfürst wurde gleich nach der Körung nach Mexico verkauft. Ihr Polargeist-Sohn Schwalbenprinz war im Dressurviereck bis zur Klasse M erfolgreich. Aus Schwalbentreues Familienzweig stammen der Warendorfer Landbeschäler Saint Tropez von Tolstoi, der Körungs-Reservesieger Shannon von Tenor, der über seine Erfolge in schweren Dressurprüfungen gekörte Showtime von Polarpunkt und der züchterisch nicht genutzte Shooting Star von Belmont Park xx. Schwalbentraum und Schwalbenzeit nahmen nur geringen züchterischen Einfluß; Schwalbenherbst von Herzbube, der gekörte Sohn der Schwalbenzeit, stellte 25 eingetragene Töchter, darunter die Großmutter des Doppelvererbers Kasparow von Sixtus.

In späteren Jahren wurde Schwarze Schwalbe an verschiedene Hengste angepaart. Kurfürst, Istanbul, Wie Ibikus, Arogno und Husar waren ihre Partner. Hier ist die Istanbul-Tochter Schwalbenglück hervorzuheben, deren Enkel der hoffnungsvolle Nachwuchsvererber San Krontenbach von Sixtus ist.

Schwarze Schwalbe war eine Tochter des qualitätvollen Traumgeist xx und der Elitestute Schwalbe, einer Tochter des legendären Gründerhengstes Totilas und der Treckstute Saaleck aus der Zucht des Fürsten Dohna in Schlobitten, die in Westdeutschland eine der größten und einflussreichsten Stutendynastien innerhalb der Trakehnerzucht begründen konnte. Schwarze Schwalbe war Vollschwester des gekörten Schwarm und Halbschwester der Vererber Schwärmer von Maharadscha und Schalbenfürst von Reichsfürst. Auch das bekannte S-Springpferd Schwalberich von Burnus AAH war ein Sohn der Schwalbe.

Showmasters züchterischer Einsatz verläuft sehr spärlich, obwohl seiner Nachzucht anlässlich der Nachkommenbewertung durch die Zuchtleitung nach seinem ersten Fohlenjahrgang insgesamt überdurchschnittliche Qualität bescheinigt wurde. Wie der Vater, beschrieb der Zuchtleiter die jüngsten Nachkommen als „kräftige, bewegungsstarke Fohlen mit Substanz und hoher Gesamtbedeutung“. Die knochenstarken Fohlen mit gut ausgeprägten Gelenken waren zuweilen eher herbe Typen, weshalb die Zuchtleitung edle Stuten zur Anpaarung empfahl. Dieses letzte Kriterium, der eher durchschnittliche HLP-Index und die Tatsache, dass Showmaster von 1995 bis Ende Mai 2005 fast ausschließlich über TG zu bekommen war, mögen die Gründe dafür sein, dass Showmaster in der Trakehnerzucht (noch) nicht den Zulauf erhalten hat, den er aufgrund seiner überaus konsolidierten Abstammung und seiner über jeden Zweifel erhabenen Eigenleistung haben dürfte, da seine hohen Zuchtwerte über seine Fohlen schon sehr früh bekannt waren.

Aufgrund dieser Nachzuchtbewertungen und seiner sportlichen Eigenleistung wurde Showmaster 1998 ins Verzeichnis der Elitehengst-Anwärter des Trakehner Verbandes aufgenommen, in das jüngere Zuchthengste mit klar überdurchschnittlicher Eigenleistung bei gleichzeitig erkennbarer deutlich positiver Vererbungstendenz aufgenommen werden, von denen die Zuchtleitung erwartet, dass sie die Kriterien zur Verleihung des Titels „Elitehengst“ in späteren Jahren erfüllen werden.

Showmaster konnte bisher keinen gekörten Sohn stellen, elf Töchter wurden als Zuchtstuten registriert, davon 10 beim Trakehner Verband. Damit erfüllt er die Mindestanzahl für eine Exterieur-Zuchtwertschätzung von 10 eingetragenen Töchtern – und die fällt mit einem Gesamtzuchtwert von 111 klar positiv aus und stuft ihn als einen Vererber ein, der sich groß vererbt. Interessant ist hier auch der Typ-Zuchtwert von 110, der darauf hinweist, dass sich der bei der Fohlenbewertung beschriebene herbe Typ im Laufe der Entwicklung relativiert.

Unter Showmasters eingetragenen Töchtern ragen die Prämienanwärterin Tavora aus der Tavolara von Exlusiv-Karon und die Prämienstute Upsalla heraus. Vicenza aus der Violet von Honeur-Pasteur xx stellte 2004 einen Hengstanwärter von Exclusiv für die Körung in Neumünster, der allerdings verletzungsbedingt nicht vorgestellt werden konnte. Der jetzt vierjährige Wallach holte bei seinem ersten Turnierstart im März 2008 auch gleich eine Platzierung in einer Reitpferdeprüfung. Vicenzas 2006 geborene Perechlest-Tochter war auf dem Endring des Hämelschenburger Fohlenchampionats. Agatha Christie, eine Tochter der Arancha von Marduc-Ith, stellte bereits zwei Prämienstuten von Freudenfest, Aquamarin und Anjana. Anjana kann Siege in Dressurpferdeprüfungen der Klasse A und Platzierungen in L vorweisen. Aquamarin war siegreich in Dressurpferdeprüfungen der Klasse A.

12 Nachkommen Showmasters wurden bei der FN als Sportpferde registriert. Der Dressurzuchtwert von 130, den die FN 2007 für ihn ermittelte, reiht ihn unter die Top-10-% der Dressurvererber in Deutschland ein! 3.646 Euro verdienten seine Nachkommen bisher im Sport. Der erfolgreichste ist der von Ulrike Sahm gerittene Showtime, ein Sohn der Sarogna von Arogno-Valerian, der 2.189 Euro in Dressurprüfungen bis einschließlich Klasse M gewann. Weitere Nachkommen konnten sich in Dressurprüfungen der Klassen A und L platzieren. Thara aus der Thirza von Karon-Falke war erfolgreich als Hunter in den Vereinigten Staaten.



Text und ©: Friederike Winkler 2008
Fotos: Beate Langels (HP Hämelschenburg)